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W.M.F.
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1853 gründeten Daniel Straub und die Gebrüder Schweizer die "Plaquéfabrik Geislingen", nach dem Ausstieg Friedrich und Louis Schweizers 1866, wurde die Firmenleitung umstrukturiert und die Manufaktur trug nun den Namen "Straub und Sohn". 1880 entstand aus der Fusion mit der "A. Ritter und Co, Versilberungsanstalt Stuttgart", die "Württembergische Metallwarenfabrik", in Form einer Aktiengesellschaft .1883 eröffnet sie eine eigene Glashütte zur Produktion von Glaseinsätzen für Tafelwaren. Unter Einwirkung Carl Hägeles expandiert die Firma bereits vor der Jahrhundertwende und errichtet in Warschau, Wien und London Zweigstellen. Zwischen 1900 und 1907 wird die Produktion von Zier- und Gebrauchsgegenständen weitgehend auf Objekte im Jugendstil umgestellt. Namhafte Entwerfer, wie Albin Müller und wohl auch Peter Behrens arbeiteten schon zu dieser Zeit für die WMF. Diese Umstellungen gehen auf den Leiter der Entwurfsabteilung, Albert Mayer, zurück. Der weltweite Erfolg und der daraus resultierende wirtschaftliche Aufschwung, den die WMF von der Jahrhundertwende bis tief in die zwanziger Jahre erlebte, ermöglichte eine Hinwendung zur experimentellen Eigenentwicklungen auf kunsthandwerklichem Gebiet ohne starken Zwang zur Rentabilität. Auf dem Höhepunkt dieser neuen Phase der Kreativität eröffnet der, seit 1904 als Direktor bei WMF tätige Hugo Debach, 1925, die neue kunstgewerbliche Abteilung (NKA), nicht zuletzt um eine neue, moderner strukturierte Käuferschicht zu gewinnen. Im Zuge dieser Neuerungen gab er Impulse für handwerkliche Neuentwicklungen in den Bereichen Glas und Metall (ab ca. 1925), später auch im Bereich Keramik (um 1934). Außerdem erweitert er die NKA 1935 um eine eigene Keramikabteilung. Er war es auch der Karl Wiedmann den späteren Leiter der WMF- Glashütte (1927) nachhaltig förderte und die Keramikexpertin Gerda Conitz 1936 in die Firma holte. Weiterhin waren auch in diesen Jahren bekannte Designer wie Prof. Fritz August Breuhaus de Groot, Prof. Richard Riemerschmid und Prof. Paul Haustein freischaffend für die WMF tätig.

 
   

 
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