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| Ercole Barovier |
 | | (*) 1889, Murano |
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(x)1974, Murano |
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Ercole Barovier wurde 1889 als Sohn von Benvenuto Barovier in Murano geboren. Direkt nach seinem Schulabschluss begann er in der Glashütte seines Vaters zu arbeiten. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches Talent für die Verarbeitung von Glas. Barovier entwickelte neue chemische Zusammensetzungen, kreierte neue Farben und suchte nach effizienteren Herstellungsmethoden. Während der 20er Jahre befasste er sich vornehmlich mit neuen innovativen Farbeffekten, dank denen er auf den zahlreichen Ausstellungen, auf denen er vertreten war, großen Beifall erhielt. So waren seine Entwürfe auf der Triennale in Monza 1923 und mehrfach auf der Biennale in Venedig zu sehen. 1933 übernahm er die Firma seines Vaters und blieb deren Leiter bis kurz vor seinem Tod. In den späten 40er Jahren wandte sich Baroviers Aufmerksamkeit neben der Farbgebung, die ihn so berühmt gemacht hatte, vermehrt der Gestalt und Form seiner Glasobjekte zu. Es entstanden eine reihe von neuen Entwurfsserien, die seine Reputation als „Glasgenie“ nur noch festigten. Zusätzlich zu seinen Erfolgen als Glasbläsermeister und Geschäftsmann, war er Hauptdesigner für Barovier und sein Portfolio besteht aus nicht weniger als 25000 Entwurfszeichnungen. 1954 wurde er von der italienischen Regierung zum „Cavaliere del Lavoro“ ernannt. Heute sind Baroviers Arbeiten in vielen Museen auf der ganzen Welt zu sehen, eine letzte große Ausstellung fand 1989, 15 Jahre nach seinem Tod, im Correr Museum in Venedig statt.
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